Beschäftigungsbegleitendes Coaching

Kurzüberblick

  • Projekttitel
    Beschäftigungsbegleitendes Coaching gemäß § 16 i und 16 e SGBII
  • Laufzeit 01.08.2019 bis 31.07.2020
  • Zielgruppe
    Menschen, die im Rahmen des Teilhabechancengesetzes § 16i und 16e SGB II ("MitArbeit") in einem Unternehmen im Landkreis Marburg-Biedenkopf beschäftigt sind

Im Rahmen des Teilhabechancengesetzes § 16i und 16e SGB II ("MitArbeit") bietet der Mittelhessische Bildungsverband e.V. in Kooperation mit Praxis GmbH, Integral gGmbH und Juko Marburg e.V. ein beschäftigungsbegleitendes Coaching an.

Die Teilnahme ist abhängig von der Zuweisung des Kreis-Job-Centers Marburg Biedenkopf. Nach der Zuweisung nehmen wir Kontakt mit den jeweiligen Personen auf und vereinbaren wöchentliche Gesprächstermine. Die Inhalte werden bedarfsgerecht und einzelfallbezogen festgelegt. Dabei kann es sich z.B. um Themen zur beruflichen, persönlichen, finanziellen oder familiären Situation handeln.
Der Arbeitgeber stellt die Teilnehmenden für den Zeitraum der wöchentlichen Coachingstunde frei. Die Gespräche finden entweder beim Träger, im Betrieb oder an einem neutralen Ort statt.

Ziele des Coachings sind:

die Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses durch einen ganzheitlich fördernden und begleitenden Coachingansatz im Dreiecksverhältnis zwischen Teilnehmer*in, Arbeitgeber und Coach
die Verbesserung des Leistungsvermögens der Teilnehmenden innerhalb der Beschäftigung um perspektivisch den Übergang in ein ungefördertes Beschäftigungsverhältnis zu erreichen

 

?Wie kann ich teilnehmen?

Das Coaching wird durch das zuständige Kreis-Job-Center denjenigen Menschen zugewiesen, die im Rahmen des Teilhabechancengesetzes § 16i und 16e SGB II ("MitArbeit") in einem Unternehmen im Landkreis Marburg-Biedenkopf beschäftigt sind.

?Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, um teilzunehmen?

Geeignete Personen werden durch die Kreis-Job-Center ausgewählt. Fördervoraussetzungen sind sechs Jahre Leistungsbezug (§ 16i SGB II) bzw. zwei Jahre Arbeitslosigkeit (§ 16e SGB II). Schwerbehinderte und Personen mit mindestens einem minderjährigen Kind in der Bedarfsgemeinschaft können bereits nach fünf Jahren Leistungsbezug gefördert werden.